IPHIGENIE IN AULIS – Euripides

Vorstellung:Freitag, 28. August 2026, Samstag, 29. August 2026

Freitag, 28. August 2026

Samstag, 29. August 2026

Spielstätte: Römisches Amphitheater, Petronell Carnuntum

Inszenierung von Savvas Stroumpos aus Athen.

Termine:
Freitag, 28. August 2026
Samstag, 29. August 2026


Beginn: 19.30 Uhr
Dauer:
mit Pause
Sprache: Griechisch
Freie Sitzplatzwahl, außer bei Supporter-Tickets – hier garantieren wir Plätze in den ersten 3 Reihen (Platzierung erfolgt je nach Buchungszeitpunkt).

Tickets für den Busshuttle oder ein Supporter-Upgrade können Sie im Bestellvorgang buchen.

Ticketpreis pro Person:

50.00

Besetzung & Inhalt:
Zum Stück:

In „Iphigenie in Aulis“ erzählt Euripides von König Agamemnon, dem Anführer der griechischen Armee, der vor der Entscheidung steht, seine Tochter Iphigenie zu opfern, damit die Götter der feststeckenden Flotte Wind schenken und der Krieg gegen Troja beginnen kann – eine Tragödie über Macht und Ihre Opfer und die Grausamkeit des Krieges.

Die Theatergruppe Point Zero arbeitet mit einer ekstatischen, körperbetonten Spielweise, die stark von dionysischen Ritualformen inspiriert ist. Die Schauspieler:innen verstehen sich selbst als „Jünger des Dionysos“ und entwickeln daraus eine außergewöhnliche Bühnenpräsenz. 

Unter der Regie von Savvas Stroumpos – bekannt für seine Chorarbeit und dionysische Körpertechnik – kommt nach den erfolgreichen Produktionen „Die Perser“ und „Antigone“ erneut nach Österreich und präsentiert Euripides’ Tragödie „Iphigenie in Aulis“.

Die Inszenierung versteht das Werk als erschütternd aktuelle Reflexion über Krieg, Macht und moralischen Verfall. In einer Welt am Rande des Abgrunds wird die Geschichte der Iphigenie zum Sinnbild jener Opfer, die im Namen politischer Interessen und militärischer Gewalt gebracht werden. Grundlegende Werte wie Familie, Verantwortung und Menschlichkeit geraten ins Wanken, während der Krieg immer näher rückt.

Mit einem schonungslosen und intensiven Zugriff legt die Inszenierung die zeitlose Radikalität des Euripides offen und stellt drängende Fragen an unsere Gegenwart: Wie viele Opfer fordert die Geschichte noch? Und welche Zukunft kann aus einer Welt hervorgehen, die von Gewalt geprägt ist?

Die Inszenierung schafft in ihrer reduzierten und zugleich radikalen Form ein kraftvolles Theater, das ganz vom Menschen ausgeht – von der Stimme, vom Atem und vom Körper.

Eine eindringliche Theatererfahrung, die das antike Drama als Spiegel unserer Zeit erfahrbar macht.

Tickets für den Busshuttle oder ein Supporter-Upgrade können Sie im Bestellvorgang buchen.

FAUST – Goethe
OTELLO – Shakespeare

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